Reflexion des Projektes

„Israel online 2018“ oder „Meine Reise nach Jerusalem“

Anke Heyen

 

Projektidee/Intention

Im Medienseminar an der Kölner Universität lerne ich durch unseren Dozenten Johannes M. Hedinger den Künstler Jon Rafman (1981) und seinem Projekt „9-eyes.com“-Projekt kennen. Der Künstler sucht auf Google Maps nach ungewöhnlichen Fotos und stellt diese aus. Er „fotografiert“ z.B. Menschen, die sich bewusst sind, fotografiert zu werden. Meistens werden die Gesichter auf Google Maps verpixelt. Aber auf Fotos, die von Privatpersonen eingestellt werden, sind auch Menschen zu erkennen. Außerdem hören wir von einem Künstler, der sich für ein Jahr ein Hotelzimmer mietet und dann eine fiktive Weltreise simuliert, indem er auf einem Blog für seine Familie und Freunde Fotos von Google Maps postet.

Ich lasse mich durch diese Künstler dazu inspirieren, auf Facebook mithilfe von Google Maps durch Israel zu reisen. Durch diese Simulation will ich das Land wie auf einer normalen Reise erfahren. Unterstützt werde ich auf meiner Reise durch Tagebuchaufzeichnungen aus dem Jahr 2007 und den Anregungen durch Facebook-Kontakte, die ich von Beginn an einlade, mir Tipps zu geben. Ich will diese Reise in einer „journalistischen“ Form durchführen. Möglicherweise wird im Ton auch eine gewisse Verfremdung und gespielte Naivität wie bei Voltaires „Candide“ einfließen.

Dauer: vom 31. Januar bis 18. Februar 2018 (verlängert bis zum 5. März 2018)

Form: Facebook und Blog, Google Maps, Texte, Fotos, Tagebuchaufzeichnungen

Zielgruppe

Bei der Zielgruppe soll eine neue Wahrnehmung der „Facebook-Realität“ ausgelöst werden. Oft entsteht durch die Betrachtung der Facebook-Posts anderer ein Gefühl von Neid. Durch meine fiktive Reiseberichte wird dasselbe Bild erzeugt, aber es ist mir von Vornherein wichtig, dass jeder aufmerksame Rezipient weiß, dass es (nur) eine Fake-Reise ist. Genauso wichtig oder vielleicht noch wichtiger ist die Auseinandersetzung mit Israel. Im Idealfall erhoffe ich mir Diskussionen zwischen eher pro-jüdischen und pro-palästinensischen Menschen.

Meine Zielgruppe sind primär meine Facebook-Kontakte und sekundär die deutschsprachige Internet-Community, wenn ich zum Abschluss die Ergebnisse auf einem Worldpress-Blog präsentiere.

Meine Facebook-Kontakte setzen sich aus engeren langjährigen Freunden,  Kollegen und Bekannten zusammen. Da ich relativ viel persönlich auf Facebook preisgebe, achte ich darauf, in meiner Freundschaftsliste nur Kontakte zu haben, die ich tatsächlich mehr oder weniger gut kenne. Immer wieder lösche ich auch Kontakte, wenn mir auffällt, dass ich mit diesen Menschen nichts mehr verbinde. Während der Projektphase handelt es sich um ungefähr 330 Kontakte, wobei sicherlich die Hälfte dadurch ausgeschlossen ist, dass ich nur auf Deutsch schreibe.

Bereits in der Planungsphase stehe ich vor einer schwierigen Entscheidung: Es bereitet mir ein großes Unbehagen auf Facebook meine FB-Kontakte „anlügen“ zu wollen. Als ich als Testlauf in einem ersten Beitrag meine Israelreise ankündige und nach Reisetipps frage, freue ich mich über deren Antworten, leide aber auch sofort unter einem schlechten Gewissen. Ich entscheide mich, die „Fiktionalität meiner Reise sofort zu thematisieren und deutlich zu markieren. Der Start fühlt sich dadurch holperig an und ich befürchte, dass Projekt schlecht gestartet zu haben. Im Nachhinein stellt sich meine Entscheidung aber als stimmig heraus.

„Reise-Reportage“

Lange überlege ich, wie ich meine Reflexion anlegen soll und entscheide mich dann, so wie Kenneth Goldsmith in seinem Buch „Wasting Time on the Internet“ den Leser am Prozess teilhaben zu lassen:

Ich gehe auf Google Maps und tippe Tel Aviv ein. Das gelbe Logo-Männchen für die Street-View-Bilder ziehe ich in die Richtung des Abraham Hostels, das „“flippige Hostel mit Dachterrasse“ und dann zieht es mich auch schon in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit vom zweidimensionalen graphischen Stadtplan hinein in die ungeschminkte dreidimensionale Realität eines Hinterhofes irgendwo in Tel Aviv. Ein Mann sitzt auf dem sandigen, dreckigen Boden. Eine Frau geht mit ihrem dreidimensionalen Computerbildschirm an mir vorbei. Ihr Gesicht und die Kennzeichen der Autos sind verpixelt. Ich mache mich mit den Funktionen von Google Maps vertraut und laufe los. Erst einmal rechts der Straße lang. Dann drehe ich mich um 180 Grad und laufe wieder zurück. Hoffentlich beobachtet mich keiner, wie ich hier völlig sinnlos herumlaufe, denke ich noch. Ich laufe weiter und weiter in eine Richtung. Irgendwann fallen mir die vielen Wegweiser für Radfahrer auf der Straße auf und ich wundere mich. Zu meiner Überraschung gibt es wie in Köln eine Critical Mass, die sich für Radfahrer einsetzt. Ich finde auf Facebook eine Aktivistin. Sie bestätigt mir schnell meine Beobachtungen: Es gibt zwar deutlich ausgeschilderte Radwege, diese werden aber kaum genutzt. Mir war aufgefallen, dass ich sehr viele Mopeds und natürlich noch viel mehr Autos auf den Straßen sehe, aber kaum Radfahrer. Ich bin fast berauscht, als ich Kontakt mit der Israeli aufnehme und sie schnell bereit ist, sich auf ein „Interview“ einzulassen.

Ich gehe in der Stadt verloren und aus der geplanten Stunde für mein „Internet-Projekt“ sind schnell vier Stunden geworden. Es hat gedauert, bis ich mit der Technik und den Befehlen für das Tool Street-View klar komme. Dann bin ich frustriert, weil Tel Aviv nichts wie erwartet schillernd nach Meer, Strand und moderne Metrople aussah. Ich laufe mir vielmehr im übertragenen Sinne auf Google Maps die Füße platt und langweile mich im Alltag auf den Straßen. Mich überkommt dieses leicht dumpfe Gefühl, wenn du alleine in einer Stadt irgendwo unterwegs bist.

In Städten rette ich mich dadurch, dass ich die Zeit in der geborgenen Komfortzone Café verbringe. Aber hier will ich mich auf die neue Stadt und das Entdecken neuer Wege einlassen.

Ich gehe auf die Wikipedia-Seite von Tel Aviv und lese von den Bauhaus-Häusern und schaue mir die schönen weißen Gebäude auf Tourismus-Seiten an. Obwohl ich mir die genauen Adressen herausschreibe, entdecke ich auf meinen Streifzüge auf Google-Maps nur ungepflegte Gebäude, die entfernt an die Fotos erinnern, die ich mir eben angeschaut habe. Außerdem haben mich diese Spaziergänge sehr viel Zeit gekostet. Ich bin Straßenzüge auf und ab gegangen und am Ende unzufrieden. Schnell suche ich nach einem Restaurant oder Café, weil ich Hunger habe und mich belohnen will. Ich mache eine Pause und koche mir etwas. Ich beschließe, alle realem Termine und die Verabredung an diesem Tag abzusagen, um weiter „dranzubleiben“. Die Kombination von alleine in der Wohnung passt sehr gut zu meiner Israelreise. Zur Entspannung von der virtuellen Welt putze ich das Badezimmer. Zwischendurch freue ich mich über erste Likes oder sogar Kommentare. Zwei Tage bin ich rund um die Uhr mit dem Projekt beschäftigt. Dann fahre ich über das Wochenende zu Freunden und bleibe offline. Ich merke einen starken Entzug. Ich bin schnell gelangweilt von der Langsamkeit der realen Welt. Als ich gemeinsam mit einer Freundin und ihrer Tochter vielleicht zwanzig Minuten in einem Pferdestall warten muss, merke ich, wie mein Gehirn unruhig wird und wie mich der Gestank im Stall nervt.

Reflexion

1. „Two-way-devices“ und „Fake“

Gestartet habe ich meine Israelreise, indem ich Zeiten für meinen Ab- und Rückflug auf Facebook gepostet habe. In der Anfangsphase bin ich verunsichert und demotiviert, ob es sinnvoll war, dem Projekt von vornherein jeden Anspruch auf Realitätsillusion zu nehmen.

Womit ich nicht gerechnet habe ist, dass zwei Freundinnen spontan mitreisen wollen, eine riesige Motivation für den Aufbruch, auch, wenn sie anschließend die Reise mehr oder weniger als Zuschauer begleiten. Das Witzige ist, dass einige Freunde und Kollegen mein Projekt mehr aus dem Augenwinkel verfolgen und mich darauf ansprechen, warum ich schon wieder zurück sei. Einer Kollegin ist es sogar völlig klar, dass es ein „Fake-Projekt“, aber dennoch verspüre sie jeden Morgen Neid, dass ich gerade so eine großartige Reise machen kann. Eine Freundin, die nicht in Köln wohnt, reagiert wirklich überrascht. Sie ist davon ausgegangen, dass ich gerade tatsächlich in Tel Aviv bin. Vor allem in den ersten Tagen meiner Reise geht es mir aber auch so. Ich bin gedanklich so mit Tel Aviv und Israel beschäftigt.

Reaktionen von Freunden auf Facebook oder im persönlichen Gespräch wirken auf mich wie Treibstoff. Ich schätze sehr an Facebook, dass ich „begleitet“ werde durch schnelles Feedback und gute Tipps. Besonders freue ich mich über eine Postkarte, Whatsapp-Nachrichten und einen Anruf. Ich kann hier dem Autor Goldsmith 2016 nur zustimmen, der die Meinung vertritt, dass wir, wenn wir Zeit vergeuden (Wasting Time on the Internet), eine Kultur der Zusammenarbeit erschaffen würden. (Goldsmith 2016).

2. Karneval und Grippe-Welle

In die Zeit meiner Reise fallen die Karnevalszeit und eine ungewöhnlich heftige Grippewelle. Beide haben eine Wirkung auf den Arbeitsprozess. Weiberfastnacht verbringe ich den Tag traditionell mit Kollegen singend und tanzend in der Kneipe. In Gedanken bin ich in Jerusalem und Köln zugleich und schreibe in der Nacht einen Text, wo Juden, Christen, Muslime gemeinsam feiern in Jerusalem in einer Kneipe zu typisch kölscher Karnevalsmusik.

Am Samstagabend bin ich der Kneipe „Blue Shell“ verabredet und lasse mich in Karnevalslaune dazu inspirieren, mich Harold Vinegar zu beschäftigen, der als Wissenschaftler davon ausgeht, dass Israel riesige Ölschiefer-Vorräte besitzt. Und ich muss plötzlich daran denken, dass ich an einem autofreien Sonntagen in Deutschland getauft wurde und lese über den Golfkrieg und alles mögliche.

In der realen Welt werde ich auf meine Reise angesprochen. Auf der Straße vor der Kneipe erzählt mir eine ehemalige Schülerin, dass sie meine Posts zwar nicht mit einem Like oder Kommentar versieht, aber die ganze Zeit aufmerksam liest. Das ist mir fast unheimlich. Die Realitäten scheinen sich irgendwie zu vermischen. Während die Reise durch Israel schon so eine große „hirnaufweichende“ Wirkung auf mich hat, grusele ich mich plötzlich vor meiner digitalen Präsenz.

Schon während Karneval erkälte ich mich heftig. Am Anfang bin ich gedanklich noch sehr in Israel, irgendwann bin ich einfach zu schlapp, um weiterzuarbeiten. Meine Reisedaten kann ich nicht einhalten und so verlängere ich meine Projektphase. Durch die Erkältung werde ich leider zum Ende meiner virtuellen Israelreise völlig aus dem Konzept gebracht und verpasse den „virtuellen Rückflug“. Ich plane Anfang März 2018 eine intensive letzte Arbeitsphase am Projekt, um die Reflexion zu schreiben und letzte Entdeckungen auf Facebook zu posten und den Blog zusammenzustellen.

3. Kontroversen

Ich frage mich zum Ende des Projektes, ob ich den vielen Spannungen Israels zu sehr aus dem Weg gegangen bin. Ich poste ein Interview mit einer arabischen Christin, die darauf hinweist, dass arabische Familien kein neues Bauland mehr erhalten. Als Kommentar poste ich unter dem eher „pro-palästinensischen“ Post die Schilderung einer Begegnung mit einer Frau, die in Tunesien aufwuchs, aufgrund der dort erlebten Diskriminierung nach Paris auswanderte und vor fünf Jahren schließlich nach Jerusalem zieht, weil sie sich auch in Frankreich nicht mehr sicher fühlt.

Hier wäre sicherlich noch viel Entwicklungspotential. Bei der Planung habe ich daran gedacht, möglichst kontroverse Posts zu veröffentlichen und dann Facebook-Kontakte gezielt zu aktivieren, Stellung zu nehmen. Im Rahmen dieses Projektes habe ich mich auf jeden Fall mit den Spannungen auseinandergesetzt und auch die deutsche Geschichte in diesem Zusammenhang thematisiert, indem ich von einem realen Gespräch mit einer älteren Deutschen berichte, die durch die Beschäftigung mit den Palästinenser besser mit der deutschen Schuldfrage klar kommt.

Ich merke, wie mich kontroverse Themen anstrengen und schwächen und wie viel leichter mir die Beschäftigung mit der Aufforstung der Wüste durch den Jüdischen Nationalfond fällt. Dieser unerwartete Ausflug in das Waldgebiet von Sataf hat mir unerwartet viel Freude gemacht.

4. Abschied

Ich beschließe, dem Projekt ein letztes Wochenende zu widmen. Es war ungünstig, dass ich durch die heftige Erkältung aus dem Prozess herausgekommen bin. Sinnvoller wäre es sicherlich, so ein Projekt in die „unterrichtsfreien Zeit“ in den Schulferien zu legen. Sehr gut lässt sich die Israelreise mit Tätigkeiten Aufräumen oder Putzen verbinden.

Die Israelfotos, Bücher- und Filmtipps, die mir Freunde in den letzten Wochen zugeschickt haben, tragen mich durch das letzte Wochenende. Mir wird bewusst, wie sehr ich mich an die ungeschminkte Ästhetik der Google Maps Fotos gewöhnt habe. Die privaten Fotos von Nora und Jana erscheinen mir ungewohnt persönlich und charmant.

5. Ausblick

Ich habe viel auf dieser Reise nach Israel gelernt: Ich habe zum ersten Mal Google Maps genutzt und werde mir sicherlich weitere Orte anschauen. Spannend wäre es sicherlich, die Schnittstellen zwischen digitalen und analogen/realen/öffentlichen Raum, noch sichtbarer zu machen. Ich könnte die Kollegin, die sich wundert, dass ich morgens in der Schule anwesend darum bitten, ihre Verblüffung auszudrücken und dabei zu filmen. Das würde gleichzeitig auch viel über die typischen Erwartungen und Rezeptionshaltungen zum Medium Facebook verraten.

Eine wichtige Stütze waren mir meine Tagebuchaufzeichnungen meiner Israelreise aus dem Jahr  2007. Hier würde ich aber das nächste Mal in ein Land reisen, das mir wie z.B. Japan völlig unbekannt ist. Bei der Stadt Tel Aviv konnte ich mich mit dieser Unsicherheit des völlig Neuen schon anfreunden, weil ich dort selber noch nie war. Bethlehem, Nazareth und vor allem Jerusalem habe ich mir anhand der Reisetipps von Freunden oder meiner Notizen erschlossen. Das hat mir Zeit und Orientierungslosigkeit gespart, aber es fühlte sich wie „Essen aus der Konserve“ an. Außerdem würde ich das nächste Mal viel offensiver auf Kontaktsuche gehen. Im Nachhinein bereue ich es, mit Naama Wartburg, der Radfahr-Aktivistin nicht ein Skype-Interview aufgezeichnet zu haben. Sie war sofort bereit, mir mehr sehr ausführlich schriftlich eine seitenlange Antwort auf meine Fragen zum Radverkehr zu schreiben und sie hätte sicherlich genauso ein Skype-Interview mit mir gemacht. Hier wäre es vom Vorteil, wenn ich vertrauter mit dem Tool Skype wäre.

Goldsmith 2016 beobachtet, wie Menschen durch die Digitalisierung zu Zombies werden (cf. „He´s right: „zombie“ is an accurate way to depict our digital somnambulists. Zombies seem self-motivated, even purposeful, but it´s an illusion. Completely lacking in awareness, zombies don´t make choices. They are preprogrammed by drive, similar to the way consumers are. In fact, by nature, zombies are insatiable consumers“, Goldsmith 2016, 60).
Ich stehe der ganzen Digitalisierung auch eher kritisch gegenüber, vor allem dem omnipräsenten Umgang mit den Smartphones. Durch dieses Projekt ist mir aber auch deutlich geworden, wie viel aktives Engagement das Internet von uns verlangt wird und wie es uns sozialer, kreativer und produktiver macht. Ich fühle mich bei meinem Projekt keineswegs wie ein schlafwandelnder Zombie, sondern folge meinen inneren Impulsen und treffe Entscheidungen über meinen weiteren Weg in der virtuellen Welt und bin gleichzeitig auf höchst angenehme Weise die ganze Zeit in Kontakt mit Menschen, die mich unterstützen und für den weiteren Weg inspirieren.
Ich werde mir bewusst, dass das Internet uns in einen Zustand zwischen „deep focus“ und „subconscious flow“, also in einen Zustand, der ideal für Kreativität ist, versetzt.  Oft bin ich bei meiner Arbeit ermüdet, weil ich zu viel und zu schnell alles auf einmal machen will. Ich merke, dass die Arbeit mir leichter fällt, wenn ich großzügig freie Zeitblöcke einräume. Im Idealfall treffe ich im realen Leben Freunde, die mir vom Waldprojekt in Israel erzählen, das ich dann anschließend recherchiere und mit genug Muße auf Google Maps auch finde und mit Fotos dokumentieren kann. An den Tagen, in denen ich möglichst schnell zu einer „Konserve“ aus meinem Reisetagebuch Fotos auf Google Maps suche, spüre ich, dass ich unzufrieden werde. Für diese Erleben finde ich in der Literatur den Begriff Time Shrink. Das Phänomen wird folgendermaßen beschrieben:
„Describes the way in which your perceived life shrinks when it becomes over-efficient from multi-tasking, and not enough down-gaps are left between specific experiences“ (aus: The Age of Earthquakes).

Literaturverzeichnis und -nachweise

Goldsmith, Kenneth (2016): Wasting time on the internet. New York: HarperCollins.

Hedinger, Johannes M. (2017): Let’s get lost. In: Meyer/Sabisch/Wollberg/Zahn (Hrsg.): Übertrag. Bildung vor Bildern, Kopaed, München

Shuman Basar, Douglas Copland, Hans Ulrich Obrist (2015): The Age of Earthquakes. A Guide tot he Extreme Present, Blue Rider Press, New York

Ullrich, Wolfgang (2016): Der kreative Mensch, Streit um eine Idee. Salzburg, Wien: Residenz.

 

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